Berichte

Trinationaler Workshop (TriNa) 2018

Hintergund
Der TriNa ist eine jährlich stattfindende Veranstaltung, auf der sich Mitglieder der
Sexualaufklärungsprojekte Mit Sicherheit verliebt aus Deutschland, Achtung Liebe Österreich und
Achtung Liebe Schweiz treffen, um sich über verschiedene Themen, die unsere Arbeit betreffen,
auszutauschen.
Der TriNa 2018 wurde von Achtung Liebe Österreich ausgerichtet und fand in Melk, Österreich statt.

 

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Northern European Conference on Sexuality Education projects (NECSE) 2018

Hintergrund
Die Northern European Conference on Sexuality Education projects (NECSE) ist eine jährlich
stattfindende Veranstaltung des Dachverbandes International Federation of Medical Students’
Associations (IFMSA). Auf der NECSE kommen Medizinstudierende aus 13 europäischen Ländern
zusammen, die sich innerhalb ihrer National Member Organisations (NMOs, deutsche NMO: bvmd)
für Comprehensive Sexual Education (CSE) einsetzen. Die NECSE verfolgt vor allem drei Ziele: a) die
Vernetzung der CSE-Projekte in Europa, b) den Methoden-Austausch zu verschiedenen Bereichen
von CSE, um gegenseitige Hilfestellung in der Weiterentwicklung der Projekte zu leisten, c) die
gemeinsame Fortbildung in einem jährlich festgelegten Schwerpunkt (dieses Jahr „Contraception and
Fertility“).

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Breaking the Silence – Projektwochenende in Leipzig (Dezember 2017)

Wie sollte man sich im allgemeinen Umgang mit Gehörgeschädigten und Gehörlosen verhalten? Was genau ist ein Cochlea Implantat & ist das wirklich die perfekte Lösung für alle Gehörlosen? Wie kann ich mich auch ohne Dolmetscher mit einem Gehörlosen im klinischen Alltag gut verständigen?

All diese Fragen konnten wir beim Projektwochenende von Breaking the Silence im Dezember in Leipzig endlich loswerden!

Aus ganz Deutschland reisten Medizinstudierende an, um sich erstmalig von der Welt der Gehörlosen verzaubern zu lassen oder tiefer in diese einzutauchen. Das Projektwochenende sollte auch dazu inspirieren, eine eigene Lokalgruppe zu gründen. Bestehenden Lokalgruppen bot sich die Möglichkeit zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch.

Unser Wochenende startete mit einem gemeinsamen Abendessen und einem gemütlichen Filmabend mit Diskussion über den Film Louisa. Bereits am nächsten Tag festigten wir das am Vorabend erlernte Fingeralphabet der deutschen Gebärdensprache und einige wichtige Gebärden. Wir lernten die Grundlagen im Umgang mit Gehörlosen und erfuhren mehr über den Aufbau von Breaking the Silence. Nach dem Mittagessen bekamen wir Besuch von einer Studentin des Studiengangs Deaf Studies aus Berlin. Sie erzählte viel von der Kultur der Gehörlosen in Berlin selbst, über ihr Studium und ihre persönlichen Erfahrungen. Am Nachmittag führten wir dann selbst ein kleines Experiment durch: Silent Waffles! Es gab für jeden Waffeln und ein paar Ohrstöpsel, und so durften wir dann für einen kleinen Moment in die Welt eines Gehörlosen eintauchen. Die Kommunikation ohne Laute ist gar nicht so kompliziert, wie man manchmal meint – Körpersprache und Mimik machen schon einen entscheidenden Teil aus!
Am Sonntag war noch viel Raum für Fragen, Diskussionen und die Festigung einiger Gebärden. Wir spielten ‚Stille Post‘ für Gehörlose und übten das Weihnachtslied ‚In der Weihnachtsbäckerei‘ ein. Das Video dazu könnt ihr unter folgendem Link finden:

Gebärdenchor "In der Weihnachtsbäckerei"

Fröhliche Weihnachten… 🎄…wünscht euch auch der Gebärdenchor unseres Projektwochenendes in Leipzig mit einer Version von Rolf Zuckowskis "In der Weihnachtsbäckerei"

Gepostet von Breaking the Silence – bvmd am Sonntag, 24. Dezember 2017

Allgemein betrachtet, ist es für jeden Medizinstudierenden bedeutsam, im Umgang mit Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen, sensibel agieren zu können und nicht verunsichert zu sein. Die meisten Gehörlosen können lesen und schreiben. Dennoch ist die Kommunikation durch Schriftsprache nicht barrierefrei, denn Gehörlose denken in Bildern und Gebärden. Folglich fühlen sie sich in der schriftlichen Kommunikation eventuell unwohl und fremd. Der Workshop vermittelt mögliche Kommunikationsstrategien und bietet erste Einblicke in die Gebärdensprache.

Das Projektwochenende der Gruppe Breaking the Silence war eine sehr eindrückliche und spannende Erfahrung!

Wenn ihr Lust habt, mehr über dieses Projekt zu erfahren oder selbst mal einen Workshop zu besuchen, dann schaut doch mal auf der Seite von Breaking the Silence vorbei https://www.bvmd.de/unsere-arbeit/projekte/breaking-the-silence/
oder auf der Facebookseite von Breaking the Silence – bvmd.

Dezember 2017, Maria + Lea


Der DGP Hoschultag, Bremen 2016

Der Hochschultag der Deutschen Gesellschaft für Pflegewissenschaft e.V. fand dieser Tage zum siebten Mal statt. Die Veranstaltung wird jährlich in Kooperation mit einer austragenden Hochschule organisiert und findet somit an wechselnden Orten statt. Das Format bietet Studierenden sowie Hochschullehrern und -dozenten die Möglichkeiten, ihre wissenschaftlichen Arbeiten vorzustellen und mit Gleichgesinnten und Interessierten zu diskutieren. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine Posterbegehung, einen Einführungsvortrag und einen Abschlussvortrag (sogenannte Keynotes).
Dieses Jahr stand der Hochschultag unter dem Motto „Mit Expertise in die Zukunft“. Klinisch tätigen Pflegende in der direkten Patientenversorgung mit einem akademischen Abschluss auf Bachelor- oder Masterniveau, auch Advanced Nursing Practice genannt, kam im Rahmen der Veranstaltung erhöhte Aufmerksamkeit zu. Poster und Vorträge behandelten deren Einbindung in die Klinik, deren Befähigungen, deren Qualifikationswege und Ansprüche, den Erwartungen der Verantwortlichen der Patientenversorgung und die Möglichkeiten und Grenzen in der interdisziplinären Zusammenarbeit. Den Eröffnungsvortrag hielt Dr. Marie Boltz, Professorin an der Pennsylvania State University. Am Beispiel von Florence Nigthingale stellte Frau Boltz die Ursprünge und Anfänge der Pflegeforschung dar. Sie zeichnete die Entwicklung der Pflegewissenschaft seither nach und zeigte dabei die verschiedenen Ausrichtungen der einzelnen Zeitperioden. Den angehenden Pflegeforscherinnen und Pflegeforschern im Auditorium gab sie mit auf den Weg, Wissens- und Forschungslücken zu identifizieren und Forschungsideen mit geeigneten Methoden zu verfolgen.
Die Studierenden Christian Buhtz, Benedikt Mersdorf und Julian Hirt waren mit ihrem studentischen Forschungsprojekt unter Betreuung von Prof. Dr. Gabriele Meyer, Leiterin des Instituts für Gesundheits- und Pflegewissenschaft, selbst Autoren des Hochschultags. Ihr Vortrag trug den Titel „Forschungsbeiträge aus der Pflegewissenschaft: eine bibliometrische Analyse“. Die drei präsentierten erste Ergebnisse ihrer Publikationsanalyse mit dem Ziel, die Anzahl der Publikationen mit im deutschsprachigen Raum ansässigen Pflegewissenschaftlerinnen und Pflegewissenschaftler als Autorinnen und Autoren in pflegerelevanten Zeitschriften mit hohem Impact Factor zu identifizieren sowie personenbezogen, inhaltlich, methodisch und bibliometrisch auszuwerten. Dies gibt Aufschluss über den wissenschaftlichen Output der Pflegeforschung. Im Rahmen der inhaltlichen und methodischen Analyse lassen sich Forschungsschwerpunkte erkennen und mögliche Trends der Pflegewissenschaft aufzeigen. Das Wissen über mögliche Einflussfaktoren für die Veröffentlichung in hochrangigen Zeitschriften kann Hinweise für Erklärungsansätze wissenschaftlichen Publikationsverhaltens geben. Der Vortrag war Teil einer Session mit drei Präsentation, die von Juniorprofessorin Dr. Erika Sirsch aus Vallendar geleitet wurde (siehe Bild). Die im Anschluss an den Vortrag stattgefundene spannende Diskussion mit Studierenden und Forschenden gab den Studierenden weitere Ideen für die nun anstehende Anfertigung eines publikationsfähigen Manuskripts.

 

Der vorliegende Bericht ist ein knapper Erfahrungsbericht der Teilnahme am 7. DGP-Hochschultag in Bremen. Für weitere Fragen und Auskünfte steht Ihnen die Autorenschaft jederzeit zur Verfügung: PubAna@Outlook.de.
Christian Buhtz, Benedikt Mersdorf und Julian Hirt (Studierende des Studiengangs Gesundheits- und Pflegewissenschaften (M.Sc.) an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg)